Abnehmprogramm: die nicht-invasive Alternative zum Magenbypass

Abnehmprogramm: die nicht-invasive Alternative zum Magenbypass

Über die Hälfte der Deutschen leidet an Übergewicht. Auch die Zahl der Menschen mit Adipositas und einem Bodymassindex von über 30 nimmt zu. Kein Wunder, dass der Magenbypass (auch Roux-en-Y-Bypass genannt) mittlerweile der zweithäufigste chrirurgische Eingriff in Deutschland ist. In einer Magen-OP wird der obere kleine Teil des Magen chirurgisch abgetrenntund direkt an den Dünndarm angeschlossen. Der verbleibende Restmagen wird dann weiter unten als zuvor an den Dünndarm angeschlossen.

Das verändert den Verdauungsvorgang massiv: Die wenige durch den verkleinerten Magen aufgenommene Nahrung gelangt in den Dünndarm, ohne mit Magensäure vorverdaut zu sein. Diese gelangt nämlich erst weiter unten aus dem größeren Restmagen in den Dünndarm. Die eigentliche Verdauung und Aufspaltung der Nahrungsbestandteile mithilfe von Magensäften beginnt also deutlich später als vorher.So werden bedeutend weniger Nahrungsbestandteile zerlegt und ein geringerer Anteil resorbiert. Das Blut nimmt weniger Nahrungsbausteine auf, unverdaute Nahrung wird direkt in den Dickdarm befördert und abgeführt. 

Risiken und Nachteile eines Magenbypasses

Doch trotz der Popularität dieser Operation ist eine derartige Magenverkleinerung keine Lappalie – die Risiken sind vielfältig. Zunächst besteht das Risiko der Magenoperation selber – wie bei allen chirurgischen Eingriffen kann etwas schiefgehen. Es kann zu Blutungen kommen, Kreislaufversagen, Schädigungen an Nerven, Entzündungen etc. Vor dem Hintergrund, dass eine Magenbypass-OP nicht lebenswichtig ist, ist dieses Risiko nicht zu unterschätzen. Zudem ist nach der Magenverkleinerung sowohl eine endoskopische Magenspiegelung als auch das Entfernen von Gallensteinen nicht mehr möglich.

Weiters greift die sogenannte bariatrische Chirurgie massiv in den Verdauungsablauf ein. Eine Magenbypassoperation reduziert nicht nur die Aufnahme von Kalorienträgern, sondern auch von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Daher müssen Menschen mit Magenbypass lebenslang Vitamin B 12 und teilweise auch Eisen per Injektion aufnehmen. Zudem müssen sie täglich Multivitaminpräparate zu sich nehmen. Bestimmte Medikamente dürfen nicht mehr oral eingenommen werden, weil sie die Darmschleimhaut schädigen können. Andere sind in ihrer Wirksamkeit herabgesetzt, z.B. Hormone. Kurz gesagt – das Leben nach der Magenbypassoperation wird komplizierter.

Schließlich kann es auch noch zu sehr unangenehmen Nebenwirkungen “auf der Toilette” kommen. Kleine Unachtsamkeiten bei der Zusammenstellung des Essen können Blähungen, übelriechende Fettstühle und Durchfälle verursachen. Nach dem Verzehr zu zuckerhaltiger Speisen und Getränke kann es sogar zum sogenannten „Dumping-Syndrom” kommen. Darunter versteht man einen Kreislaufabfall mit blitzartiger Darmentleerung – das ist keine schöne Sache, wenn man z.B. gerade im Restaurant ist.

Und zu unguter Letzt gibt es noch die Gefahr, trotz Inkaufnahme der genannten Risiken und Lebensveränderungen wieder dick zu werden. Langfriststudien zeigen, dass nach einigen Jahren auch Menschenmit Adipositaschirurgie wieder dick werden können, wenn sie in schlechte Verhaltensweisen zurückfallen. Viele Menschen, die sich eine größere Gewichtsabnahme wünschen, fragen daher nicht umsonst: Gibt es keine nicht-invasiven Alternativen zum Magenbypass? 

Die Alternative zum Magenbypass: ein Abnehmprogramm mit Ernährungsberatung

Es gibt tatsächlich erprobte Lösungen gegen Fettleibigkeit, die ohne Magenoperation zum Erfolg führen. Viele Menschen mit hohem Körpergewicht schaffen eine langfristige Gewichtsabnahme, wenn sie die richtige Hilfe beim Abnehmen in Anspruch nehmen. Solche Hilfe bietet ein von Sachverständigen ausgearbeiteter Ernährungsplan zum Abnehmen. Ein wissenschaftlich fundierterErnährungsplan wird durch gesunde Ernährung den Stoffwechsel beschleunigen und so die Fettverbrennung ankurbeln. Flankiert man diesen Ernährungsplan noch mit regelmäßiger körperlicher Bewegung – es muss nicht immer Sport sein! – dann wird sich schnell Erfolg einstellen, und langfristig halten.

Ein gutes Beispiel für solche Abnehmprogramme bietet die metabolicSlim Stoffwechseltherapie des SI Ernährungsinsituts in Köln, Siegburg und Bergisch Gladbach. Schritt für Schritt unterstützt von Ärzten und Ernährungsberatern lernen Sie hier, richtig zu essen. Zunächst wird ein individueller Ernährungsplan aus Lebensmitteln erstellt, die den Stoffwechsel aktivieren. Zusätzlich unterstützt von einem pflanzlich-mineralischen Stoffwechselbooster reagiert der Körper mit intensiver Fettverbrennung- schnell stellt sich ein anhaltender Gewichtsverlust ein. Dank regelmäßiger Zwischenmahlzeiten haben Sie keine Heißhungerattacken und der gefürchtete Jojoeffekt bleibt aus. Und natürlich stehen die Experten des SI Ernährungsinstitut auch nach der Therapie mit Rat und Tat an Ihrer Seite. Damit Sie langfristig Ihr Wunschgewicht halten.

Alternativ bietet das SI Ernährungsinstitut auch das Krankenkassen-zertifizierte AbnehmprogrammendlichVital“ an, das sich speziell an Menschen mit einem BMI > 30 richtet. Mit finanzieller Unterstützung der Krankenkassen werden Sie hier im Rahmen eines 12-monatigen multimodularen Programms mit Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie auf kompetente und liebevolle Weise in ein normalgewichtiges Leben geführt. So bauen Sie langanhaltend Gewicht ab und eignen sich mit viel Unterstützung neue schlank-machende Gewohnheiten an, sodass Sie einer Magen-OP mit all ihren Risiken ein für alle mal aus dem Weg gehen. 

rellify | 09/02/2022